Eine Gehaltsverhandlung gehoert zu den wichtigsten Gespraechen im Berufsleben. Viele Arbeitnehmer lassen jedes Jahr bares Geld liegen, weil sie dieses Thema vermeiden oder sich schlecht vorbereiten.

1. Recherchieren Sie Ihren Marktwert

Nutzen Sie Gehaltsvergleiche auf Portalen wie StepStone oder Glassdoor. Mit unserem Gehaltsrechner koennen Sie schnell pruefen, was verschiedene Bruttogehaelter netto bedeuten.

2. Definieren Sie Ihre Untergrenze und Zielvorstellung

Legen Sie vor dem Gespraech fest: Welches Gehalt ist fuer Sie das Minimum? Welches waere Ihr ideales Ergebnis? Gehen Sie immer etwas hoeher als Ihr Ziel, um Verhandlungsspielraum zu haben.

3. Nennen Sie eine konkrete Zahl

Sagen Sie 4.200 EUR, nicht "zwischen 4.000 und 4.500 EUR". Der Arbeitgeber wird sich immer am unteren Ende orientieren.

4. Bereiten Sie Argumente vor

Belegen Sie Ihren Wert mit konkreten Leistungen: erfolgreich abgeschlossene Projekte, generierte Umsaetze, Effizienzsteigerungen.

5. Waehlen Sie den richtigen Zeitpunkt

Ideal ist nach einem erfolgreichen Projekt oder zu Jahresgespreechen. Vermeiden Sie Krisenzeiten.

6. Ueben Sie das Gespraech

Proben Sie die Verhandlung mit einem Freund oder vor dem Spiegel. Bereiten Sie sich auf Einwaende vor.

7. Denken Sie ueber das Gehalt hinaus

Wenn beim Gehalt nichts geht, verhandeln Sie ueber Benefits: Homeoffice, mehr Urlaub, Weiterbildungsbudget, Jobticket.

8. Halten Sie das Ergebnis schriftlich fest

Bestaetigen Sie das Ergebnis per E-Mail oder Nachtrag zum Arbeitsvertrag.

9. Nutzen Sie unsere Rechner zur Vorbereitung

Unser Gehaltserhoehungsrechner zeigt, was 5, 8 oder 10 % mehr Gehalt konkret in Euro bedeuten. Der Gehaltsvergleichsrechner hilft beim Vergleich von Angeboten.

Wer nicht verhandelt, verliert. Im Schnitt lassen Arbeitnehmer durch fehlende Gehaltsverhandlungen ueber die gesamte Karriere sechsstellige Betraege liegen.